Trotz einiger Startschwierigkeiten wurde Kingdom Come: Deliverance für das kleine tschechische Team von Warhorse Studios eine Erfolgsgeschichte. Finanziert per Kickstarter und letztendlich von Deep Silver veröffentlicht, erreicht Daniel Vávra mit seiner Idee vom Mittelalter eine große Fangemeinde.

Die Kritiken sind so durchwachsen wie das Spiel selbst. Wer jedoch den einen oder anderen Bug verzeihen kann, findet sich in einer detailverliebten Repräsentation von Böhmen im Jahr 1403 wieder.

Damit erreicht man die Mittelalterfans, die die Abwechslung von Magie und Zauberern in RPGs zu schätzen wissen. So viele, dass sie Kingdom Come: Deliverance zum RPG des Jahres bei den GameStars wählen.

 

Zufällig war am Tag der Verleihung der GameStars auch der PR-Manager von Warhorse anwesend und konnte so im Stream selbst der Community danken. Dabei kam natürlich die Frage auf, wie es denn mit einer Fortsetzung aussieht, nachdem im Frühjahr der letzte DLC A Woman's Lot erschienen ist.

Die Antwort von Tobi Stolz-Zwilling fiel leider enttäuschend für Fans von Heinrich aus:

"Kingdom Come ist zu Ende. Das heißt, das Basegame wird, so wie es ist, nicht weitergeführt. [...] Das mag jetzt traurig sein für den ein oder anderen, aber das war jetzt für uns, trotz Cliffhanger, ein schöner Punkt um ein Ende anzusetzen."

Damit werden wir wohl für immer damit leben müssen, Herrn Radzig enttäuscht zu haben. Traurig, aber dennoch eine offene Tür für neue Abenteuer in einer anderen Epoche.

Die wichtigsten Infos zu Kingdom Come: Deliverance

Kingdom Come: Deliverance ist seit dem 13. Februar 2018 erhältlich. In den folgenden Artikeln findet ihr die wichtigsten Informationen zum Rollenspiel:


Über die Autorin: Kathleen Hellbarth ist freie Redakteurin bei IGN Deutschland. Ihr könnt ihr auf Twitter und Instagram folgen.